Projektmethodik

Über Erfolg oder Misserfolg einer Systemintegration ist nicht nur die technische Kompetenz des Integrationspartners entscheidend. Die professionelle Projektabwicklung und das methodische Vorgehen sind die Faktoren, über die das Vertrauen in die Zusammenarbeit mit dem Systemintegrator bereits in der Projektplanung aufgebaut wird. Dabei gilt es, die Risikofaktoren einer Systemintegration gemeinsam zu meistern.

Falsches Verständnis der technischen Möglichkeiten des Systems oder missverständlich aufgenommene Anforderungen sind das größte Risiko bei der Einführung von Software. Zur Abwendung bedarf es einer Entwicklungsmethodik, in der Auftraggeber, Anwender, Analysten und Techniker gemeinsam die Funktionalität und den Entwicklungsaufwand bestimmen. Im Projektverlauf muß eine ständige Überprüfung des Entwicklungsstandes durch die Anwender erfolgen, um eine Fehlimplementierung zu vermeiden. Letztlich ist auch eine an den Anwenderprozessen ausgerichtetes Test-, Dokumentations- und  Schulungsvorgehen für die Überprüfung der Systemabdeckung und die Anwenderakzeptanz nötig.

Weitere Risiken bei Softwareeinführungen sind Fehlplanung oder Fehlsteuerung des Projekts. Im Vorfeld des Projekts müssen nicht nur Phasen und Ressourcen geplant werden, sondern auch ein partnerschaftlich abgestimmtes Abwicklungsverfahren. Gemeinsame Vorstellungen von Lieferumfang, Meilensteinen, Freigaben und Änderungsprozessen erleichtern den Ablauf des Projekts und schaffen Transparenz für alle Beteiligten. Nur durch die Bestimmung von Projektstrukturen und – verantwortlichkeiten ist eine Reaktion auf unerwartete Kostentreiber und Projekthindernisse möglich.

Die Riverland Solutions GmbH bedient sich einer eigens entwickelten Projektmethodik, die beide Aspekte umfasst. Bei der Entwicklung dieser Methodik wurden bewährte Elemente aus unterschiedlichen Bereichen speziell für Oracle-Integrationsprojekte angepasst und in ein Projektframework integriert. Zusätzlich wurden zur Unterstützung der Methodik eine Reihe von Werkzeugen entwickelt, die flexible je nach Projekt- und Kundensituation verwendet werden und die Abwicklung unterstützen.

In vergangen Projekten hat sich das von Riverland Mitarbeitern für Oracle-Projekte entwickelte „Rapid Application Development für Paketlösungen“ (RAD for Package Solutions) vielfach bewährt. Anstatt in langwierigen Analyse- und Designphasen umfangreiche Dokumente zu verfassen, die im herkömmlichen Wasserfallmodell die Basis der Implementierung bilden, verfolgen wir den Ansatz des Prototypings. Wir entwickeln in kurzen Iterationen Zwischenergebnisse und präsentieren diese dann zur Validierung den Anwendern.  So werden die Risiken der Fehlentwicklung und der Anwenderakzeptanz beherrschbar.  Das iterative Vorgehen ist in einen auf UML2 basierenden Anforderungsprozess eingebettet, der Bedarfsermittlung, Entwicklung, Test, Training und Dokumentation zu einem methodischen Ganzen ohne Informationsverlust bei Phasen- oder Ressourcenübergang gewährleistet.

 
 
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